Meine Filme
Ich verstehe das Filmemachen als Erweiterung des Schreibens. Meine Filme bewegen sich vom sehr Persönlichen hin zum Gesellschaftlichen — realisiert mit kleinsten Budgets und unter widrigen Umständen, mit mir als Autor, Regisseur und Schauspieler.
Langfilme
Des Kaisers Neue Krone
Ein Dokumentarfilm über Desinformation und die Spaltung der Gesellschaft. Als Erzähler und Moderator blicke ich in der Rückschau auf die Mechanismen, mit denen Falschinformationen wirken und Gräben entstehen. Ein hybrider Film, der die Bewegung vom Privaten zum Gesellschaftlichen weiterführt.
Offizielles Programm Snowdance Independent Filmfest 2026 Zur Film-Website →
„Ich weiß nicht, ob man sich aussuchen kann, was man glaubt. Ich glaube jedenfalls, wichtiger als die Dinge, die uns unterscheiden, sind die Dinge, die wir miteinander teilen."
Aus „Des Kaisers Neue Krone"Die Reise des jungen Don
Ein Tagebuchfilm unter dem Deckmantel einer Kunstfigur. Ich spiele eine eng an mein eigenes Leben angelehnte Rolle — an der Schnittstelle von Schauspiel und Privatheit. Allein gedreht auf einer Reise durch Peru. Das Reisetagebuch zum Film, „Diario de Don Quixote — Das Tagebuch des jungen Don Quixote", ist über meinen Verlag erhältlich.
Offizielles Programm Max Ophüls Preis 2022 Zur Film-Website →
„Ohne Liebe bleibt nichts in dieser Welt, wofür es sich zu kämpfen lohnt, und mit Liebe wird jeder Kampf überflüssig."
Aus „Das Tagebuch des jungen Don Quixote"Kurzfilme
Piggeldy und Frederick — Humor
Ein Beleg dafür, dass es vielleicht Grundregeln gibt, nach denen Humor funktioniert — aber kein allgemein gültiges Gesetz. Dinge, die nicht witzig gemeint sind, können witzig werden; Dinge, die als witzig beabsichtigt sind, können unwitzig wirken.
Auf YouTube ansehen →Dayrka dabadiisa
Der Film vermittelt deutschen Zuschauern das Erlebnis des Fremdseins: Ein junger Deutscher beginnt ein Gespräch mit einem jungen somalischen Geflüchteten — während der Deutsche sich über seine Großmutter und all die Regeln beklagt, die ihn beengen, erklärt ihm der junge Somalier, dass er nichts mehr hat. Die Untertitelung ist so angelegt, dass ein somalischer Zuschauer alles verstehen kann, während das deutsche Publikum nur ahnen kann, was in dem Somalier vorgeht.
Auf YouTube ansehen →Däd und Ick
Ein sehr persönlicher Kurzfilm aus meiner Werkstatt, in dem ich den Versuch des „Private Moment" als dokufiktionales Element erprobe. Die Dokumentation einer wahren Begebenheit ohne Erklärung.
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